Sind Sie neugierig, wenn Sie von Fesseln, Augenbinden oder Kontrolle hören, haben aber Angst, dass es zu „intensiv“ werden könnte? Keine Sorge, damit sind Sie nicht allein.

Zwischen klassischem Sex und den Dungeons aus Filmen gibt es einen wunderbaren Mittelweg: Soft BDSM (oder Soft Play ). Dabei geht es darum, Macht, Hingabe und intensive Empfindungen zu erkunden, immer aus einer Haltung des Wohlbefindens und des Genusses heraus.

Wir bei ClimaxLab glauben, dass der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind, solange sie sicher ist. Deshalb haben wir diesen Leitfaden für Anfänger erstellt, der Ihnen helfen soll, Ihre ersten Schritte in die dunkle Seite zu wagen … bei eingeschaltetem Licht.

1. Die goldene Regel: Die Ampel

Bevor man zu den Fesseln greift, muss man die Worte finden. Im BDSM zerstört Kommunikation nicht die Stimmung; sie ermöglicht sie erst.

Vereinbaren Sie ein Codewort . Es ist die Notbremse, die bedeutet: „Wir halten jetzt wirklich an.“

  • 🟢 Green: Alles bestens, her damit!

  • 🟡 Gelb: Vorsicht, reduzieren Sie die Intensität oder ändern Sie Ihre Tätigkeit.

  • 🔴 Rot: (Oder ein absurdes Wort wie „Ananas“): Sofortiger Stopp. Die Szene endet und alles wird überprüft, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist.

2. Sensorische Deprivation: Der erste Schritt

Möchten Sie sich verletzlich oder mächtig fühlen, ohne Komplikationen? Dann fangen Sie damit an, Ihre Augen zu bedecken.

Durch das Abdecken des Sichtfelds mit einer Augenbinde (oder einem weichen Band) werden die anderen Sinne geschärft. Jede Berührung, jedes Flüstern oder die Berührung von kaltem Silikon fühlt sich dreimal so intensiv an.

  • Für den Dominanten (Dom): Du bist der Meister deiner Realität. Du entscheidest, was passiert und wann.

  • Für den/die Submissive (Sub): Es ist die Erleichterung, nichts entscheiden zu müssen. Einfach nur fühlen.

3. Einfache Fesseltechniken (Bondage für Anfänger)

Sie müssen sich nicht gleich am ersten Tag Metallhandschellen kaufen oder japanische Seemannsknoten ( Shibari ) binden können.

  • Beginnen Sie mit dem, was Sie haben: Verwenden Sie Seidentücher, Krawatten, Bademantelgürtel oder einen Kissenbezug. Sie sind weich, schnüren die Blutzirkulation nicht ab und lassen sich schnell entfernen.

  • Die Position: Versuchen Sie, Ihre Hände hinter dem Rücken oder einfach vor dem Körper zusammenzubinden. Oder noch besser: Nutzen Sie unseren Lustanker auf einem Kissen, um einen bequemen Fixpunkt im Bett zu schaffen.

💡 Visuelle Inspiration: Fühlst du dich von der Ästhetik der Unbeweglichkeit angezogen? Dann sieh dir unsere Skulptur [ CAUTIVA ] an, die von der Kunst des Shibari und der Unterwerfung unter Fantasiewesen inspiriert ist.

4. Spiele mit Schlägen und Temperaturkontrolle

Schmerz und Lust werden über dieselben Nervenbahnen geleitet. Ein gezielter Klaps setzt Endorphine frei.

  • Wärmen Sie die Stelle auf: Beginnen Sie immer mit Streicheleinheiten und sehr sanften Klapsen mit der flachen Hand auf weiche Stellen (Gesäß). Berühren Sie niemals die Nieren oder Knochen.

  • Silikonspielzeug: Wussten Sie, dass Sie Ihre ClimaxLab- Dildos auch dafür verwenden können?

    • Festes Silikon (10A) eignet sich perfekt für leichtes Antippen oder kalte „Ohrfeigen“.

    • Temperaturspiel: Lege dein Spielzeug für 10 Minuten in den Kühlschrank oder in heißes Wasser. Wenn du es dann mit verbundenen Augen über die Haut einer anderen Person fährst, fühlt es sich elektrisierend an.

5. Deine ersten BDSM-Spielzeuge

Sie brauchen keine Peitsche. Suchen Sie zunächst nach Spielzeugen, die vielseitig einsetzbar sind.

  1. Feste Silikondildos: Wenn du auf etwas härteres Spiel stehst, wähle eine mittlere oder festere Variante. Sie vermitteln dir das Gefühl von Fülle und Kontrolle, das beim Unterwerfen so wichtig ist.

  2. Verankerungssysteme: Wenn Sie alleine spielen möchten, sich aber "benutzt" fühlen, können Sie mit einem Doppelsaugnapf oder einem Vac-U-Lock-Anker das Spielzeug am Boden oder an der Wand befestigen und sich so darüber bewegen, ohne Ihre Hände zu benutzen.

  3. Aggressive Texturen: Fantasiespielzeuge (mit Rillen, Knoten oder Tentakel-Saugnäpfen) sorgen für die zusätzliche Intensität, die wir manchmal im BDSM suchen.

Fazit: Nachsorge (Das anschließende Verwöhnen)

Das ist genauso wichtig wie das Spiel selbst. Wenn ihr die Session beendet habt (egal ob 5 Minuten oder eine Stunde), nehmt euch Zeit für eine Umarmung, deckt euch mit einer Decke zu und redet miteinander. BDSM setzt viel Adrenalin frei, und das anschließende Abklingen kann euch empfindlich machen. Nutzt diese Zeit, um wieder zueinander zu finden.

Control ist ein wunderbares Spiel, wenn man sich sicher fühlt.

Trauen Sie sich, es zu versuchen?

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